| Wassertag mit Besucherrekord | |
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Ziel dieses Wassertages war es: - über das kostbare Gut Wasser zu informieren - über die Folgen des Wassermangels in Entwicklungsländern, vor allem für Kinder aufzuklären - die Geschichte der Wasserversorgung mittels gesammelter Ausstellungstücke zu veranschaulichen. Das THW führte ihre mobile Wasser-Aufbereitungsanlage vor. Die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim ermöglichte mit der Drehleiter einen Blick aus der Vogelperspektive und zeigte Einsatzübungen. „Trinkwasser - unser Lebensmittel Nr. 1", damit verbindet sich die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger, die Qualität des Rohstoffes Wasser zu erhalten und zu schützen. Welche Aufwendungen notwendig sind, ca. 168.000 Einwohnern in 70 Ortsgemeinden und Stadtteilen Tag und Nacht ein einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, zeigt die wvr auf ihrem Gelände des Wasserwerks", so Dr. Willi Kiesewetter. Zahlreiche Schautafeln der unicef-Gruppe Mainz zeigten die Versorgungsverhältnisse in den Entwicklungsländern. Hierzu wurden im Gelände des Wasserwerks Wasserspiele veranstaltet, bei denen die Kinder spielerisch lernten, welche Anstrengungen gleichaltrige in Entwicklungsländern leisten müssen, um den täglichen Wasserbedarf zu sichern. Insbesondere sollte auf das Projekt „Schulen für Afrika" aufmerksam gemacht werden. Jedes 3. Kind kann keine Schule im südlichen Afrika besuchen. Schlechte Start- und Entwicklungsbedingungen, mangelnde Aufklärung bezüglich Hygiene und Gesundheit und Armut sind die Folgen. Schüler und das Lehrerkollegium der Grundschule Nierstein nahmen dies zum Anlass, einen Spendenlauf „Wir laufen für unicef" zu organisieren und einen beachtlichen Betrag zu erlaufen. Die wvr würdigt und belohnt dieses Engagement mit 300 Euro! Neben Führungen durch die Aufbereitungsanlage, der Leitwarte und dem Sammelbehälter, gaben ausgewählte Exponate einen Aufschluss über mehr als 100 Jahre Wasserversorgung. Ganz aktuell stellten Mitarbeiter den neuen wvr -Bus zum Aufspüren von Wasserverlusten vor. Das Technische Büro zeigte mittels Tachymeter die Aufnahme von Wasserleitungen und anderen Versorgungseinrichtungen und der Einpassung ins vorhandene Kataster sowie die Funktionsweise des Geographischen Informationssystems für Planauskünfte.
In der hochwassersicheren Leitwarte konnte ins „Innere" des wvr–Prozessleitsystems geschaut werden. Wie können z.B. Brunnen, Hochbehälter und Druckerhöhungsanlagen überwacht und energieoptimal ferngesteuert werden? Wie funktioniert die Rohrbruchüberwachung und Störalarmierung? Die nostalgische Touristikbahn ermöglichte 250 Besuchern den Transport zu den Uferfiltratbrunnen am Rhein. Die Installateuerinnung Mainz gab Tipps für "Häuslebauer" über den Einsatz verschiedener Werkstoffe, moderne Armaturen uvm. Die Kinder tobten sich beim großen Spielfest, der Konstruktion einer Wasserbaustelle, Kreativwerkstatt und Schminkspektakel aus. Die THW-Jugend stellte Buttons her und bot Action pur beim Erklimmen der Kletterwand. wvr -Wasserbar und diverse Getränkestände erwarteten die Gäste. Kaffee und Kuchen verkauften die Landfrauen aus Lörzweiler im Landrock-Café. Für eine entspannte Atmosphäre sorgten auch die Live-Musik von der Swing- und Jazzband „SWING GOURMETS". Die Einnahmen des Wassertages stellt die wvr für das unicef – Programm „Schulen für Afrika" zur Verfügung. Mit dem Erlös will unicef helfen, Schulen zu errichten oder instandzusetzen, Lehrer fortzubilden die hygienischen Verhältnisse insbesondere für die Kinder zu verbessern. |



Über 1800 Besucher kamen am 13. Juni zu dem „Tag der offenen Tür" der wvr nach Bodenheim. Traditionsgemäß wurde dieser Wassertag auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der unicef-Gruppe Mainz begangen. Darüber hinaus hatten das THW-Wörrstadt und die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim ihr Kommen zugesagt.